• 04109 Leipzig • • 04828 Schmölen • • 06110 Halle • • 06925 Annaburg • • 10315 Berlin • • 10367 Berlin • • 10777 Berlin • • 10787 Berlin • • 12559 Berlin • • 13055 Berlin • • 19055 Schwerin • • 21339 Lüneburg • • 26382 Wilhelmshaven • • 26384 Wilhelmshaven • • 29683 Bad Fallingbostel • • 33604 Bielefeld • • 37127 Dransfeld • • 38448 Wolfsburg • • 42285 Wuppertal • • 45130 Essen • • 53115 Bonn • • 66123 Saarbrücken • • 72074 Tübingen • • 73479 Ellwangen • • 77955 Ettenheim • • 81369 München • • 81549 München • • 83558 Maitenbeth • • 91058 Erlangen • |
|
Die Weltsprache Russisch gehört mit seinen 145 Millionen
Sprechern gemeinsam mit dem Ukrainischen und Weißrussischen zu den
ostslawischen Sprachen und ihre Standartsprache basiert auf den
mittelrussischen Mundarten der Region um Moskau.
Es gibt drei sprachlich voneinander verschiedene Teile Russlands; zum
einen Nordrussland um Jaroslawl, dann Mittelrussland von Sankt-Petersburg
bis Nischni Nowgorod und Südrussland bei Rjasan. Mittelrussisch dient
jedoch als Übergangsgruppe, die die anderen beiden Mundarten miteinander
verbindet. Allerdings unterscheiden sich die einzelnen Mundarten sowieso
in nur geringem Maße voneinander und machen es den Russen nicht unmöglich
sich zu verstehen.
Das russische Alphabet, welches dem kyrillischen Alphabet entstammt,
besteht aus 33 Buchstaben mit zehn Vokalen, wobei die Länge der Vokale im
Russischen, entgegen dem Deutschen, keine Bedeutung für die Aussprache des
Wortes hat.
Insgesamt sind die Ausspracheregeln nicht sehr zahlreich und damit leicht
verständlich. Die wichtigste Regel liegt in der Unterscheidung zwischen
harten und weichen Konsonanten.
Die drei grammatischen Geschlechter im Russischen werden zusätzlich in
belebte und unbelebte Substantive unterschieden und das Russische weist
sechs Fälle auf, wo das Deutsche nur vier kennt. So gesellen sich zu dem
auch im Deutschen bekannten Nominativ, Genitiv, Dativ und Akkusativ noch
der Instrumental und der Lokativ.
Aufgrund der politischen Entwicklungen gewinnt Russisch auf dem
internationalen Markt immer mehr an Bedeutung und wird längst nicht mehr
als Bauernsprache betrachtet. Die Nachfrage an vereidigten Dolmetschern
und Übersetzern in dieser Sprache wird hierdurch zwangsläufig jedes Jahr
größer.
|
|