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Die türkische Sprache beinhaltet zahlreiche Mundarten und wird
zu den so genannten oghusischen Sprachen gezählt. Die türkische Sprache hat
ihre Verbreitung auch in Bulgarien, Usbekistan, Kasachstan, Kirgiststan,
Zypern und Griechenland gefunden. Auch in anderen Ländern spricht man
türkisch.
Das türkische Alphabet umfasst insgesamt 29 Buchstaben, jeder Buchstabe
wird durch einen entsprechenden Laut ausgedrückt. Die Buchstaben werden
wie im Deutschen ausgesprochen, nur einige wenige Buchstaben besitzen
Besonderheiten in der Aussprache. Einige im Deutschen bekannte Buchstaben
werden in der türkischen Sprache nicht verwendet, was jedoch die Arbeit
für einen Übersetzer Türkisch Deutsch auch nicht erleichtert.
In der türkischen Sprache werden alle grammatikalischen Formen durch
verschiedene eindeutige Endungen ausgedrückt. Mehrere Endungen können in
festgelegter Reihenfolge aufeinander folgen. Der Ausdruck von Person, Fall
und Zeit wird durch das Verwenden bestimmter Affixe ausgedrückt. Bei der
Anbringung von Suffixen spielt die Harmonie einzelner Vokale eine wichtige
Rolle. Die Vokale der Endungen sind immer abhängig vom letzten Vokal des
Stammwortes oder der vorhergehenden Endung. Die Aussprache der einzelnen
Worte benötigt für einen deutschsprachigen Lernenden etwas Übung und
Gewöhnung.
Die Grammatik der Sprache kennt insgesamt fünf Fälle, den Nominativ,
Genitiv, den Dativ, den Akkusativ, den Ablativ und Lokativ. Seltener wird
der Genitiv verwendet. Zu den Zeitformen gehören das Präsens, Aorist, das
Optativ, Präteritum, Narrativ und das Dubitativ. Zusammengesetzte
Zeitformen sind ebenfalls üblich.
Der Wortschatz der türkischen Sprache ist recht umfangreich und ist
weitgehend aus dem Osmanischen Reich entlehnt.
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